Google DeepMind und Singapurs Regierung entwickeln ein feinabgestimmtes KI-Modell zur Betrugserkennung
Google DeepMind und Singapurs Behörde GovTech haben ein schlankes Gemma-Modell mit lokalen Betrugsgesprächen feinabgestimmt, sodass es auf Smartphones läuft und warnt, wenn ein Chat manipulativ wirkt, ohne Nachrichten in die Cloud zu senden. Eine zweistufige Pipeline schont den Akku; persönliche Daten wurden vom Training ausgeschlossen.
Worum es im Artikel geht
Laut der Seite machen Betrugsfälle mehr als die Hälfte der gemeldeten Straftaten in Singapur aus und sollen seit 2019 über 4 Milliarden Singapur-Dollar gekostet haben. Betrüger sind von einfachem Phishing zu Social Engineering übergegangen und bauen ein glaubwürdiges Gespräch auf, bevor sie Geld verlangen; solche Fälle sollen bis zu 80 Prozent der Verluste ausmachen. Google DeepMind und GovTech Singapore haben im Rahmen ihrer nationalen KI-Partnerschaft mit der Regierung ein leichtes Gemma-Modell für die Betrugserkennung auf dem Gerät feinabgestimmt, trainiert mit lokalen Gesprächen, darunter Täuschungen als Behörden, Banken und lokale Persönlichkeiten sowie aktuelle regionale Maschen.
Erkennt das Modell Manipulation, zeigt es in Echtzeit eine Warnung, die zum Innehalten rät, bevor sensible Daten oder Geld weitergegeben werden. Zwei Stufen schonen den Akku: Ein leichter Klassifikator prüft Nachrichten, danach analysiert das Gemma-Modell einen größeren Ausschnitt des Gesprächs. Die Analyse läuft auf dem Gerät, sodass weder Regierung noch Google auf Gespräche zugreifen können, und nur mit Zustimmung der Nutzer. Die Einführung erfolgt schrittweise; die Seite nennt weder Genauigkeitswerte noch Partner-Apps.
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